Katastrophenschutz - SEG - Schnelleinsatzgruppe

Schnelleinsatzgruppen (SEG) sind Einheiten, die entweder als Betreuungs- oder Sanitätseinheiten im Falle eines Großschadensereignis tätig werden. Sie werden durch die zuständige Leitstelle alarmiert und versuchen schnellstmöglich, das heißt innerhalb von Minuten ihre Einsatzbereitschaft herzustellen.

Der Betreuungsdienst umfasst die Betreuung, Unterbringung und Verpflegung der un- oder leichtverletzen Betroffenen, sowie die Verpflegung der Helfer im Einsatz. In Zukunft werden die Malteser ihre Betreuungshelfer auch verstärkt in der psychologischen Betreuung schulen.

Die Einheiten des Sanitätsdienstes kommt zum Einsatz, wenn die Kräfte des Rettungsdienstes nicht mehr ausreichen, um die Betroffenen medizinisch zu versorgen. Sie stellen können unter anderem die Möglichkeiten herstellen, die Patienten vor Ort zu versorgen.

Großschadensereignis bedeutet, das die Kräfte des normalen Rettungsdienstes nicht mehr ausreichen, die Schadenslage aber noch auf irgend eine Art zu bewältigen ist.

Katastrophe: Definition laut Lexikon: Umkehrung bestehender Verhältnisse Eine Katastrophe ist mit den normal üblichen Mitteln nicht mehr in die Griff zu bekommen. In einem solchen Fall werden die Einheiten des Katastrophenschutzes alarmiert. Diese Kräfte werden zwar in der Regel auf dem gleichen Weg alarmiert wie die Schnelleinsatzgruppen, aber die Zeit bis sie zur Verfügung stehen müssen ist wesentlich höher. Die Alarmierungsschwelle ist sehr hoch.